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16-Core-RISC-V-Prozessor von SiFive: Performance P650

Der in San Francisco ansässige Halbleiterhersteller SiFive hat einen neuen Prozessor angekündigt, den es als „den schnellsten lizenzierbaren RISC-V-Prozessor-IP-Core auf dem Markt“ bezeichnet: den SiFive Performance P650.

Der SiFive Performance P650 wird bis zu 16 Kerne haben und auf dem bestehenden SiFive Performance P550 Prozessor aufbauen. Es wird jedoch eine geschätzte Leistungssteigerung von 40 % pro Taktzyklus geboten, während die effiziente Kernlinie beibehalten wird. Es wird auch erwähnt, dass SiFive dank zusätzlicher Architekturverbesserungen eine Leistungssteigerung von 50 % im Vergleich zu seinem bisher schnellsten Prozessor bieten wird.

Die genauen Ziffernblätter oder viele andere Details zum neuen Chip wurden derzeit noch nicht geteilt. Der Quad-Core P550 der vorherigen Generation lief aus dem 7-nm-Fertigungsprozess und lief mit einer Frequenz von 2,4 GHz. Laut den SiFive-Zahlen schnitt er im SPECint2006 um 31 % besser ab als der Arm Cortex-A75-Chip. Es wird angegeben, dass der neue Prozessor ein 64-Bit-Design hat, das „erweiterte kryptographische Merkmale” sowie ein Hypervisor und eine Virtualisierungsbasis. Das modulare Design des Chips ist für den Einsatz in Clustern vorgesehen und soll in Informationszentren, Autos, Flugzeugen und tragbaren Netzwerkkontexten eingesetzt werden.

Rohit Kumar, SiFive Senior Vice President of Engineering, sagte über ihre neuen Chips:

Die Ingenieursgruppe von SiFive hat mit dem neuen SiFive Performance P650 Prozessor in schneller und erfolgreicher Form einen wertvollen Leistungsschub für die SiFive-Prozessorfamilie geliefert. Die schnelle Implementierung und das Know-how von SiFive werden demonstriert, wenn wir erstklassige Produkte herstellen und Hochleistungsmärkte bedienen. Bei SiFive sind wir bestrebt, die Leistungsgrenzen zu überschreiten und zu zeigen, dass RISC-V nicht endlos ist. Der SiFive Performance P650 ist der nächste Schritt in einer umfassenden Roadmap zur Arbeitsentwicklung.

Die ersten Versionen der Prozessoren werden voraussichtlich im ersten Quartal 2022 für vorrangige Kunden verfügbar sein und Mitte des Jahres allgemein verfügbar sein.

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