Nachrichten

AMD entdeckt Sicherheitslücken bei Radeon- und EPYC-Treibern

AMD hat drei Sicherheitsbulletins veröffentlicht, die Sicherheitslücken bei EPYC-Prozessoren und Radeon-Grafiktreibern für Windows 10 beheben. Obwohl viele der Sicherheitslücken als „hoch“ gekennzeichnet sind, können diese mit einem Treiber und AGESA-Updates gepatcht werden.

Der Chiphersteller hat 22 mögliche Schwachstellen aufgedeckt, die drei Serien von EPYC-Prozessoren betreffen: EPYC 7001 (Neapel), EPYC 7002 (Rom) und EPYC 7003 (Mailand). Die Schwachstellen zielen speziell auf AMD Platform Security Processor (PSP), AMD System Management Unit (SMU), AMD Faith Encrypted Virtualization (SEV) und andere Plattformkomponenten ab.

Die rote Gruppe ist NaplesPI-SP3_1. 0.0.G, RomePI-SP3_1. 0,0. C und MilanPI-SP3_1. 0. 0.4 Verteilte AGESA-Updates an OEM-Partner. Diejenigen, die einen der EPYC-Chips von AMD verwenden, können sich für diese Updates an OEMs wenden.

Andererseits sind auch im Radeon-Grafiktreiber für Windows 10 eine Reihe von Sicherheitslücken aufgetaucht. AMD hat bis zu 27 verschiedene Sicherheitslücken mit unterschiedlichem Sicherheitsgrad identifiziert, die sowohl Mainstream- als auch Unternehmenskunden betreffen. An dieser Stelle reicht es für Benutzer aus, ihre Radeon-Treiber auf die neueste Version zu aktualisieren, um Sicherheitslücken zu schließen.

Standardbenutzer müssen mindestens die Version Radeon Adrenalin 21.4.1 verwenden. Unternehmensbenutzer müssen jedoch sicherstellen, dass mindestens der Radeon Pro Enterprise 21. Q2-Treiber ausgeführt wird.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.