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Intel zahlt 125 Millionen US-Dollar für neues Engineering-Team

Das taiwanesische Unternehmen VIA Technologies hat diese Woche eine Pressemitteilung bezüglich einer außerordentlichen Absichtserklärung mit Intel veröffentlicht. Laut Aussage des Unternehmens wird Intel einige Mitarbeiter von VIAs x86-Tochter Centaur Technology versetzen und VIA 125 Millionen US-Dollar zahlen.

Laut AnandTech hat Intel dieser Vereinbarung zugestimmt, aber nach der Ankündigung von VIA wurden keine weiteren Details bekannt gegeben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tochtergesellschaft selbst nicht verkauft wird und nur ein Team eingestellt wird. Es ist auch etwas unbekannt, wofür Intel genau bezahlt.

Die Pressemitteilung von VIA erwähnt angemessene Bedingungen in seinem Vertrag mit Intel, geht jedoch nicht auf diese Bedingungen ein. Intel soll die vollen 125 Millionen US-Dollar zahlen, sobald der Vertrag abgeschlossen ist.

Centaur Technology, eine Tochtergesellschaft von VIA Technologies, hat eine andere Geschichte. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, um kostengünstige x86-CPUs herzustellen und erhielt Fördermittel von Integrated Device Technology (IDT), die zu dieser Zeit über eigene Fabriken verfügten. IDT brachte 1997 den ersten von Centaur entwickelten Prozessor unter der Marke WinChip und 1998 die zweite WinChip-CPU auf den Markt. Die Chips hatten eine sequentielle Ausführungs-Mikroarchitektur mit einer leistungsarmen Gleitkommaeinheit (FPU). Aber die WinChips von IDT waren nie beliebt, weil Intels CPUs mit außergewöhnlichen Mikroarchitekturen auf dem Markt waren. Nach IDT wurde die dritte Iteration von WinChip abgebrochen und 1999 Centaur Technology an Via Technologies verkauft.

Das in Taiwan ansässige Unternehmen in Taipeh behält seine Patente für x86-Prozessoren und CPUs. Es wird jedoch einigen Ingenieuren aus Texas ermöglichen, sich Intel anzuschließen, und der CPU-Riese wird sein Team um ein weiteres Team erfahrener Ingenieure erweitern.

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