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Linux-Patch behebt XMP-Fehler in der 12. Generation

Intel Alder-Lake-Prozessoren der 12. Generation sind derzeit nur unter dem Betriebssystem Windows 11 voll leistungsfähig. Wie Sie wissen, gibt es auf der Linux-Seite grundlegende Probleme mit der Priorität und der Aufgabenzuweisung. Laut Phoronix wird jedoch in Kürze ein neuer Patch veröffentlicht, der einige Probleme behebt.

Das Übertaktungsproblem wird durch das Aktivieren von XMP-Speicherprofilen in UEFI oder das manuelle Übertakten von Alder-Lake-Chips verursacht. Beides führt dazu, dass Linux den falschen Kerneln unangemessene Arbeitslasten zuweist und die Systemleistung herabsetzt.

Im Detail wurde festgestellt, dass die Intel Turbo Boost Max Technology der Hauptfehler bei dieser Wette war. Linux erfordert funktionsfähigen Turbo Boost Max-Code, um die entsprechende Kernelpriorität zu aktivieren. Dieser Code kann jedoch leicht automatisch vom Motherboard deaktiviert werden, wenn ein XMP-Modus verwendet wird oder der Benutzer einen speziellen Kern übertaktet.

Wenn Turbo Boost Max deaktiviert ist, werden die höchsten Leistungskosten von ACPI CPPC auf alle Kerne angewendet. Leider führt dies zu Leistungseinbußen, da das Betriebssystem denkt, dass alle Kerne den gleichen Leistungspreis haben.

Hybridarchitektur Alder-Lake-Chips basieren auf Hochleistungskernen und Effizienzkernen. Wenn das Betriebssystem kritische Missionen auf die Produktivitätskerne und leichte Arbeitslasten auf die Leistungskerne lädt, drohen uns wertvolle Einbußen bei der Gesamtleistung.

Als Ergebnis wird ein neuer Linux-Kernel-Patch getestet, um diese Probleme zu beheben, und jetzt werden die Probleme mit Alder-Lake-CPUs behoben.

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